Übersicht

Kroatien - Ostern 2008
Trainingslager Februar 2008
Seddinsee Oktober 2004
Krüpelsee August 2004

Kroatien - Ostern 2008

Unser Trainingslager in Kroatien mitten im März.

SA 22.3.

Während es hier zu Hause in Berlin einfach mal saukalt war winkten in Kroatien, genauer gesagt in Porec an der Mittelmeerküste, angenehme 15 Grad im Schatten und ganze 14 Grad Wassertemperatur. Dementsprechend war natürlich die Vorfreude riesig groß, sodass dann auch wirklich alle pünktlich um 19 Uhr zum Treffpunkt in Friedrichshagen eintrafen. Nachdem das Gepäck verstaut und die Kämpfe um die besten Plätze beendet waren ging's dann auch schon mit sieben 420ern auf den Trailern los.

So 23.3.

Nach einer anstrengen Nacht, in der soviel Schnee fiel, dass wir schon überlegten unsere 420er als Schlitten zu missbrauchen, kamen wir schließlich ziemlich erschöpft und erleichtert in Porec an. Nachdem wir unser Gepäck in die Hotelzimmer (mit Blick aufs Meer) gebracht haben, sind wir gleich zum Hafen gegangen um die Boote aufzubauen, wobei wir von einem üblen Regenschauer überrascht wurden. Nach dem Abendbrot ging's dann ziemlich schnell ins Bett.

Mo 24.3.

Als ich nach dem Aufstehen den Meerblick genießen wollte wurde ich gleich positiv überrascht: Das Wetter war einfach nur geil. Deshalb sind wir nach dem Frühstück auch gleich zum Hafen zu den Booten und nach etwas Rumbasteln endlich aufs Wasser gegangen. Der Wind war für den ersten Segeltag perfekt: eine gemütliche 2 bei der man sich nach der langen Winterpause wieder gut an das Boot gewöhnen konnte. Leider nahm der Wind dann immer weiter ab bis wir schließlich auf der Stelle standen. Aber natürlich wurde der Wind kurz nachdem wir vom Wasser kamen sofort wieder stärker.

Di 25.3.

Wieder schönes Wetter und auch ausreichend Wind. Nach einem effektivem Training, das auch viel Spaß gemacht hat, kam schließlich am Nachmittag ein ziemlich übles Tief durch, dem sich früher oder später alle geschlagen geben mussten, sodass wir eine fröhliche Badeparty veranstalteten, die glücklicherweise alle unverletzt überlebten. Auch die Boote blieben unbeschädigt was bestimmte Leute doch sehr erleichterte. Nach dem Abendbrot sind wir dann alle relativ schnell schlafen gegangen, da man nach so viel schwimmen und Boot aufrichten doch ziemlich schnell am Ende seiner Kräfte war.

Mi 26.3.

Wie auch schon die letzten beiden Segeltage war wieder ideales Segelwetter mit Sonne und 5 Windstärken. Leider war mir an diesem Tag das Glück nicht hold. Ich litt an anhaltender Übelkeit die mich schon die ganze Nacht um den Schlaf gebracht hatte. Vermutlich hatte ich am Vortag entweder zu viel Salzwasser geschluckt oder die Pizza war nicht gut. Auf jedem Fall war ich nicht der Einzige mit diesem Leiden. Auf die Woche verteilt hatten vier von uns das Vergnügen. Mir blieb nichts weiter übrig als die Anderen neidisch vom Land aus zu beobachten. =( Und auch am Abend als alle Anderen Gokart fahren waren musste ich leider im Hotel bleiben um möglichst für den nächsten Tag wieder fit zu werden.

Do 27.3.

Neuer Tag neues Glück. Wider Erwarten war heute zur Abwechslung mal gutes Wetter mit 3 bis 4 Windstärken. Mir ging es auch wieder besser und ich konnte wieder segeln. Wir sind ein ganzes Stück weit raus gesegelt und hatten mehr oder weniger Freude an den Trainingswettfahrten bei hübschen Wellen.

Fr 28.3.

Fast um die Woche. Das Wetter wie immer. Also raus aufs Wasser und noch ein bisschen Abschlusstraining. Danach hieß es Boote abbauen und bei einem gemütlichen Grillen Abschied nehmen vom schönen Wetter und dem blauen Meer. Nachdem wir uns dann noch schnell im Dorfkonsum mit diversen Fressalien für die Rückfahrt ausgestattet hatten, sind wir zum letzten Mal zum Hotel gegangen um unsere restlichen Sachen zu packen und noch entspannt Abendbrot zu essen. Danach ab ins Auto und losgefahren. Die Rückfahrt war gefühlsmäßig ungefähr halb so lang wie die Hinfahrt was vermutlich daran lag, dass wir den größten Teil der Fahrt mit Schlafen verbrachten.

Sa 29.3.

Nach 17 Stunden Fahrt kamen wir dann schließlich wieder in Berlin an. Während ich in Altglienicke auf mein Taxi namens Mutti, welche im Stau stand, wartete, bekam ich gleich wieder ein Naturphänomen, dessen Existenz ich schon fast vergessen hatte, zu sehen: Wasser das von oben kommt! Zum Glück musste ich nicht allzu lange warten. Nachdem ich meiner Mutter ausführlich von der letzten Woche berichtet hatte, ging ich ziemlich früh schlafen und war froh endlich wieder in meinem eigenen Bett zu liegen.

Alles in allem war die Woche in Kroatien ein tolles Erlebnis. Auf dem Meer zu Segeln ist einfach nicht mit dem Segeln auf dem Müggelsee zu vergleichen. Es war eine Erfahrung die ich nicht missen möchte, auch wenn der Aufwand mit den Booten nach Kroatien zu kommen, nicht zu verachten ist.

Abschließend möchte ich mich noch bei allen bedanken die dieses Trainingslager ermöglicht haben: vor allem bei den Eltern, die ihren Urlaub geopfert haben um uns mit samt Booten nach Kroatien zu fahren und natürlich auch bei unserer Trainerin Nicole und den Trainern der SgaM, die uns mit viel persönlichem Engagement betreut und dadurch ein tolles und effektives Trainingslager mit uns durchgeführt haben.

Paul Kujath, CSV

Trainingslagerbericht (Februar 2008)

Freitag, 1. Tag, 6.00 Uhr morgens

Ich wachte auf mit einem schönen Gefühl, war aufgeregt und schon voller Erwartung - nur noch die Schule überstehen, Zeugnisse abfassen und dann ab in den Schnee. Gegen 16.00 Uhr ging es endlich los. Ob es in diesem Jahr wieder genauso schön werden würde wie im letzten Jahr? Als wir nach über drei Stunden Fahrt endlich in unserer Jugendherberge ankamen ... Schock!!! - "Was ist das denn? Kein Schnee! Nur Regen!" Da konnte einem die Laune schnell vergehen. Wir aßen dann erst mal Abendbrot. Na ja - war ganz lecker. An diesem Abend saßen die "Betreuer" noch ziemlich lange zusammen und haben gequatscht. Ich war jedoch müde und ging bald ins Bett.

Samstag, 2. Tag, 7.15 Uhr !!! - WECKER KLINGELT

Aufstehen war angesagt. Da Laura, Anika und ich uns etwas zu viel Zeit zum Aufstehen nahmen haben wir "leider" den Frühsport verpasst. Danach waren wir Frühstücken und haben uns dann zum Skilanglauf fertig gemacht. Ich habe mich schon total gefreut endlich den Schnee zu sehen. Schnell noch die Skier ausgeliehen und los ging's. Wir waren sehr lange unterwegs und außerdem war es mehr ein Abenteuer-Ausflug als Skilanglauf. Wir sind durch irgendwelche Wälder gestapft und Wege langgelaufen die es eigentlich gar nicht gab. Bei dem Sturm waren die Spuren auch ruck zuck wieder zugeweht. Zwischendurch haben die Vorderen die Hinteren sogar mal verloren aber Gott sei Dank immer wieder gefunden. :-) Dennoch, es war alles in allem ein sehr schöner Ausflug. Abends sind die, die noch nicht völlig ausgepowert waren Nachtski gefahren. Ich war natürlich auch mit dabei. :-) Das hat super viel Spaß gemacht. Dabei waren außerdem: Jürgen, Paul, Alex, Gabi, Nicole, Sven, Basti und Patrick. Ich musste mich mit meinen Abfahrtsskiern zwar erst mal wieder einfahren aber dann hat alles super gepasst und ich hatte es wieder voll drauf. :-) Als wir dann wieder in unserer Unterkunft waren, die übrigens auch sehr schön war, ist dem Paul ja 'was ganz schlimmes passiert: Er wollte uns alle mit "Flüssigem" versorgen, ging mit einem Kasten Bier und diversen Getränke auf den Armen ganz gemütlich die Treppe runter und " - Schepper - " da war's auch schon passiert. Er rutschte in seinen Badelatschen die ganze Treppe runter, rettete zwar noch den Kasten aber der Rest ging zu Bruch. Paul fiel genau rein und hat nun für den Rest seines Lebens eine hübsche Narbe auf seinem Po. Nachdem wir den ersten Schock überwunden haben, mussten wir erst mal etwas trinken. Dann kam Jürgen mit "Geschenken" - also na ja fast. Wir haben jedenfalls ein super schönes Tuch bekommen, das nicht nur schick sondern auch sehr vielseitig ist. Man kann es als Mütze, Halstuch oder als "Was-auch-immer" benutzen. Delf und ich haben dann gleich mal unsere Clique gegründet. :-) An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die Firma Sport-Runner, die uns wieder einmal mit Sportartikeln und Kleidung unterstützt hat. Danach sind alle schnell ins Heierbettchen gehüpft. Das war ein sehr langer und lustiger Abend - trotz Pauls Unfall.

Sonntag, 3.Tag, 7.15 Uhr!!! WECKER KLINGELT (mal wieder)

Aufstehen !!! ... also ich habe es tatsächlich geschafft fast pünktlich beim Frühsport zu sein. - Anika nicht! Nach dem Frühsport waren wir frühstücken und haben uns danach fertig gemacht - heute mal für die Abfahrt. Nachdem ich Laura meine gelernten Kenntnisse vom Vorabend beigebracht habe, sind wir die Piste runtergedüst wie nix. Gegen 12.30 Uhr haben wir unten alle zusammen einen Glühwein getrunken und weiter ging's. Der Tag hat uns allen total gefallen, zumal an diesem Tag auch noch Skifasching auf der Piste war und wir dadurch zusätzliche gute Unterhaltung hatten. Um 16.30 Uhr ging leider die letzte Fahrt nach oben zum Parkplatz. Wir mussten uns sehr beeilen noch pünktlich hochzukommen. Hat aber alles wunderbar geklappt. Wie immer !!! :-) Nach dem Abendbrot haben wir kurz überlegt noch mal Nachtski zu fahren, es uns aber dann doch anders überlegt, sodass wir in unserer Unterkunft blieben und noch lange gequatscht, gelacht und gefeiert haben.

Montag, 4. und letzter Tag, 7.15 Uhr!!! Na und ... genau - WECKER KLINGELT

Aufstehen!!! ... diesmal hat es sogar Anika geschafft. Der ganze Ablauf wie jeden Morgen: Frühsport, frühstücken und fertig machen für den letzten Ausflug in den Schnee für dieses Jahr. - Schade. Da Paul noch mal zum Arzt musste gab es ein paar Verzögerungen und alles hat ein bisschen länger gedauert als geplant. Auf jeden Fall sind wir dann doch endlich los gekommen und haben uns für den letzten Tag noch mal Langlaufskier ausgeliehen. Diesmal fanden wir eine schönere Strecke und das Wetter war auch viel besser. Die Sonne hat sogar mal durchgekuckt. Zunächst ging¿s steil bergan hoch auf den Fichtelberg. Erschöpft oben angekommen haben wir auf die Nachzügler gewartet und etwas getrunken. Dann sind wir fast die ganze Zeit bergab durch einen tollen Wald gefahren und schließlich in einem Restaurant namens "Grünes Haus" gelandet und haben dort lecker zu Mittag gegessen. Mit vollem Bauch mussten wir dann den ganzen Berg wieder hoch zum Auto. Danach ging alles sehr schnell: Skier weg bringen, noch mal tanken und ab nach Hause. Und dann war es leider auch schon wieder vorbei das Wintertrainingslager 2008!!!

Alles in allem war es mindestens genauso schön wie im letzten Jahr - auch wenn weniger Schnee lag. Es hat uns allen, denke ich, sehr viel Spaß gemacht. Ich jedenfalls freue mich schon wieder auf das nächste Jahr.

Bilder Wintertraining 2008

Eure Toni

Seddinsee, 09.Oktober 2004

11.Eisbeinregatta

Ach, wie lange haben wir uns schon auf diese Regatta gefreut?! Nici und ich wollten dieses mal unbedingt dabei sein! Zu zweit in einem Opti... Ich glaub ich muss euch wohl erst mal ein bisschen etwas erklären, sonst zweifelt ihr noch an Nici und mir. Es hört sich für Leute, die die Eisbeinregatta nicht kennen, bestimmt etwas seltsam an, dass man sich zu zweit oder als erwachsener Mensch in einen Optimisten quetscht. Also für alle, die diese wunderbare Regatta nicht kennen: Die Eisbeinregatta ist immer am Ende des Jahres. Die 2 Besonderheiten, die sie einzigartig machen:

  1. man darf nur in einem Opti teilnehmen
  2. man muss über 18 Jahre alt sein

Die Eisbeinregatta ist einfach mal der Hammer. Bei der Anmeldung werden erst einmal alle Leute gewogen und dann geht’s auch schon los... Es geht eigentlich nur um eins: Spaß! Man darf größtenteils tun und lassen was man will, d.h. man darf seinen Opti z.B. mit einem Spi oder ähnlichen versehen. Die letzten Jahre ist dort das berühmte XXL-Opti mitgefahren. Es hat so in etwa die doppelte Größe eines normalen Optimisten. (Die Segel dazu wurden übrigens von Uhlemanns zusammen geschneidert.) Tja, normalerweise dürften Nici und ich ja (wegen unserem Alter) noch gar nicht mitfahren, aber unser Trainer Dirk hat im letzten Jahr mit dem Veranstalter gesprochen und uns wurde erlaubt mitzufahren, wenn wir zusammen auf einem Opti segeln. So kam es also, dass wir am 9. Oktober mit „103kg“ (Ich glaub dieser Waage noch immer nicht! Komischer Weise waren Nici und ich exakt 4Kg schwerer als auf einer normalen Waage!) auf einem niedlichen, kleinen Optimisten saßen und uns alle Leute angrinsten. Es war echt super lustig! Auf dem Wasser konnte man so manche umgestaltete Optis begutachten. Eins war mit Luftballons geschmückt, ein anderes hatte einen Schiffshund und so manche waren mit einem Spi ausgestattet, so auch wir. Allerdings stellte sich heraus, dass ein 420er-Spinnacker nicht so ganz für Optis gedacht ist... Die erste Wettfahrt verlief eigentlich ganz normal, außer dass an den Tonnen die Vorfahrtsregeln ein „bisschen“ außer Acht gelassen wurden und kein wirklich starker Wind war, aber na ja… Und die zweite Wettfahrt war allerdings ein absolutes Highlight: Alle „schossen“ mit einem Vorwindstart über die Startlinie (an der ersten Tonne war daher ein Massentreff an Optimisten) und am Ende durften alle rückwärts durchs Ziel segeln. Das hat richtig Spaß gemacht! Als dann alle wieder an Land waren ging das große Eisbeinessen los und alle genossen noch einen wunderschönen Nachmittag zwischen dem Kuchenbasar und dem Jägermeisterstand. Gegen Abend wurde dann eine kleine Videovorführung von der Regatta gezeigt und die erwartete Siegerehrung wurde vollführt. Ich fand es sehr angenehm, dass jeder Teilnehmer einen Preis bekam und die Sonderpreise waren auch mal wieder allererste Sahne. Ingesamt war die Regatta ein absolutes Highlight, das trotz der Kälte sehr amüsant und fröhlich zuging. Mein herzliches Beileid an alle, die diese Regatta verpasst haben.

Segel-Club Seddin e.V.

Mit freundlichen Grüßen, eure Blanka

Krüpelsee, 20. bis 22.August 2004

48.Freundschaftswettfahrt

Die Freundschaftswettfahrt, wer kennt sie nicht?! Und wie immer war der Cöpenicker Segler Verein auch dabei…

14. August:

Erstmal muss man sich natürlich wie zu jeder Regatta anmelden. Diesmal war es allerdings ganz amüsant sich die Meldeliste anzugucken: 1. weil man so einige Leute bereits von anderen Regatten kannte und 2. weil auch etwas eigentümliche Namen zu finden waren... -kein weiterer Kommentar dazu-

20. August:

Stress pur! Sobald wir die Schule hinter uns gebracht hatten, schnappten Nici und ich unsere Taschen und ab ging’s zum Verein. Unsere lieben Trainer hatten es mal wieder nicht so mit der Pünktlichkeit. Als der erste ankam waren wir schon halb auf’m Wasser. Naja, wir wurden dann letztendlich von einem Mitglied unseres Vereins namens Peter geschleppt. (Hiermit möchte ich mich noch mal recht herzlich bei dir für diese großzügige Entscheidung und deinen wagemutigen Einsatz davor zum Wohle unseres Mastes bedanken! Dankeschön!) Der Schlepp war... ich beschreib’s jetzt einfach mal so: 4PS-Motor! Man könnte ja jetzt sagen, dass solch ein Motor an einer 15er mit einem 420er + Crew im Schlepptau nicht allzu wirksam ist, aber das tu ich natürlich nicht... ;o) Nach etwas über 2 Stunden schleppen, an einer Schleuse warten und einem Schleusvorgang, den man als recht nervenaufreibend bezeichnen könnte, bekamen wir einen Anblick, auf den wir uns schon seit einem Jahr freuten: der SCK! Naja, nun ging’s erstmal an die üblichen Geschichten wie Mast stellen, Zelt einräumen und die aktuellste Meldeliste begutachten. Irgendwann kam dann auch unser Trainer Dirk mit unseren drei Jungs, einem roten und einem orangen 420er im Schlepptau an. Den Rest des Tages möchte ich hier lieber nicht allzu genau schildern (muss ja schließlich nicht alles im Internet verewigt sein, gell? ;o)) Zusammenfassung der Höhepunkte: großes „Jeder-lernt-jeden-kennen“; „Wie jetzt, Nici? Du hast den Käse zu Hause im Kühlschrank gelassen?!? Nicht doch...“; Ulli Essen abzocken; die Diskussion über Steuermänner und ihre Vorschoter; die „Pepsi“-Flasche; René? Du hast in ...Stunden Start! Das würde mich aber echt ank...; Klingt komisch, is aber so; Fahrräder/Brücke/Schleuse-Zocken (war das nicht schon der nächste Tag? Oh mein Gott...)

21. August:

Ähm, eigentlich sollte hier jetzt als erstes Punkt ausschlafen stehen. Nur das wusste ich ja mal wieder gut zu verhindern ;o) Ich hatte René in der Nacht zuvor versprochen, dass ich ihn um 8 Uhr wecke. Da ich sowieso schon wach war, hab ich das ja dann auch selbstverständlich getan. Nur leider ist der Rest des Zimmers auch mit aufgewacht. Irgendwie waren die Leutchen nicht so davon angetan... Die lieben XY-Leute mussten sich dann zu um 11 Uhr zum Start begeben. Die Ärmsten... Alle anderen verbarrikadierten sich dann noch einige Zeit in ihren Betten, da alle „anständigen“ Segler ja erst ab 14 Uhr am Krüpelsee starten. Naja, irgendwann ging dann der Stress von neuem los, da ein paar Boote „angetrailert“ kamen. Mast stellen, Platz suchen, trimmen,... Das war wieder mal ein schniekes Durcheinander. Hab mich dann auch irgendwann mit Nici dazu entschlossen uns dem Gewirr anzuschließen. Wenig später kamen dann die XYs wieder. Nachdem die Lieben ihr Mittagessen verschlungen hatten und ich mir den Kurs (mit Edding auf meinem Arm) notiert hatte, ging’s dann im gemütlichen Tempo zum Start. Erstmal hieß es wieder „Such-das-Anmeldeschiff“ und „Blanka und Nicole entdecken die unendlichen Weiten einer Startlinie“... Irgendwann gegen 14:30 Uhr hatten wir 420er dann auch endlich Start. Ich bin mit Nici recht anständig weggekommen. Zwar in zweiter Reihe, dafür aber an einer optimalen Stelle. Wir sind den gesamten ersten Teil der Wettfahrt unter den ungefähr ersten 8 (von 33 420er) gewesen. Von dem ersten 42 hat man allerdings die meiste Zeit nur eins gesehen: einen schwarz-weißen Kuhspi… Naja und dann zogen auf einmal dunkle Wolken auf... Zurzeit kentere ich mit Nici nur noch halb so viel (wenn nicht sogar weniger) wie es bei uns im letzten Jahr Gang und Gebe war. Darauf bin ich bei unseren (insgesamt) 92kg auch echt stolz, aber ein deutliches Problem haben wir immer noch: Spinnakersegeln bei starken Böen! Tjaja und den Rest muss ich dann wohl nicht mehr so genau erläutern. Das Ärgerliche war ja eigentlich nur, dass wir den Vorwindkurs schon fast überstanden hatten und uns dann erst auf die Backe packten. Davor hatten wir schon ein sehr waghalsiges Manöver überstanden bei dem Nici auf einmal gegenüber von mir halb mit ihren Füßen auf dem Wasser surfte, allerdings noch nebenbei die Spischoten unter Kontrolle halten musste. Ich hab erst mal ein bissl gebraucht um zu kapieren, dass wir mit dieser etwas seltsamen Gewichtsverteilung nicht kentern werden und half dann meiner lieben Schottin natürlich gleich wieder in unseren 420er hinein. Naja und kurz darauf hat uns eine Böe halt so doof erwischt, dass wir unseren Kahn selbst durch unser übermäßiges Gewicht nicht mehr „Kiel-unten“ halten konnten *zwinker* Mit dem Aufrichten hatten wir wegen dem gleichmäßig starkem Wind dann auch so unsere Problemchen, aber dafür konnten wir dann gemütlich zusehen wie alle anderen 420er (die wir vorher überholt hatten *heul*) grinsend an uns vorbeifuhren. Ist doch auch mal was… Den Rest der Wettfahrt sind wir dann den Booten vor uns nachgejagt und haben den gekenterten 420er zu gewunken. Ja und dann hatten wir zur Abwechslung auch mal wieder Glück: der Kurs wurde verkürzt und einige liebe, nette 420er vor uns haben das total verpeilt und sind am Ziel vorbeigefahren. Tja, uns kamen noch so manches Boot entgegen als wir schon in Richtung SCK segelten *freu* Das Wetter wurde dann augenblicklich besser. Wir säuberten (mit Hilfe von Felix + Crew) auf dem Wasser noch unser Segel, das nach der Kenterung „etwas“ modderig geworden war, bogen unseren Verklicker wieder in Richtung Himmel und schon waren wir wieder auf Land. Innerhalb von kurzer Zeit hatten die meisten ihre Boote in Ordnung gebracht und sich umgezogen. An diesem Tag belegten wir den 15. Platz. Wir waren damit recht zufrieden. (Hätten zwar wesentlich besser sein können, aber was soll’s… Was für uns zählt ist, dass wir eine ziemliche lange Zeit unter den ersten acht 420ern waren.) Tja und was soll ich jetzt alles über den Abend erzählen… Die Stimmung war natürlich wieder der Hammer und bei der Party im Saal wurde es von Minute zu Minute lauter. Ich wüsste gern mal wie viele Personen am nächsten Morgen ohne einen Kater gesegelt sind ^^ Allerdings kann ich da nicht so mitreden. Wir hatten uns nämlich mit ein paar Leuten in den Zelten und Räumen eine geniale Nacht gemacht. Also viel Zeit zum Schlafen hatte eigentlich niemand, aber so soll das am Krüpelsee ja auch sein, nicht wahr? Der Satz des Abends: „Vincent? Hast du nicht doch vielleicht René gesehen?“ Ach, was nicht alles Schönes an dieses Abend und der Nacht dazu passiert ist… Lars und Nici haben unsere Konkurrenz mit einem netten Spielchen aus dem Weg geräumt. Es lief dann darauf hinaus, dass eine Person (ich sag jetzt einfach mal keine Namen) recht bleich über einem Müllsack hing und eine andere Person daneben sich in ähnlichem Zustand aus dem Fenster lehnte und die Blumenbeete darunter leicht verunstaltete… Die beiden haben vielleicht gut geschlafen! Für etwas bin ich Nici sehr dankbar. Ihr wurde an diesem Abend etwas Geleeartiges gegeben und Felix versprach uns, dass er uns am nächsten Tag vorlassen würde, wenn Nici das Zeug trinken würde. Er hatte natürlich nichts der gleichen vor, aber Nici hat es trotzdem getrunken. (In der Gesamtwertung hatten wir und Felix am Ende dann die gleiche Punktzahl und er war genau einen Platz hinter uns, weil wir bei der 2. Wettfahrt vor ihm waren. Ich glaub nicht, dass das Zufall ist…) Naja, irgendwann am nächsten Tag haben sich dann die meisten in ihr Bettchen bewegt.

22. August:

Da wieder 11 Uhr für die ersten Boote Start war, krochen die letzten Segler und Seglerinnen so um 9 Uhr aus ihre Zelten und Betten hervor. Dann wurden die Boote fertig gemacht, sich umgezogen und diejenigen, denen nicht so sehr schlecht war, haben noch ein kleines Frühstück zu sich genommen. Meiner Schottin und mir wurde noch ein Kaffee angeboten, der uns meiner Meinung nach aus dem Weg schaffen sollte. Der hat nur nach Wasser mit Milch geschmeckt und auf dem Wasser wurde uns so schlecht davon. Den Start haben wir dann allerdings doch ganz gut hinbekommen und naja… Es lief eigentlich alles genau so wie am Tag davor, nur dass das Wetter nicht so viel schlechter wurde und wir nicht kenterten. Wir haben auf der Kreuz nie viel verloren und auf dem Spikursen immer ordentlich Tempo gemacht. Tja und so kamen wir ein paar Stündchen später als 8. ins Ziel. Ach, das war schön… Tja und dann haben wir nur noch einige Stunden auf die Siegerehrung gewartet, nebenbei die Boote und Zelte zusammengeräumt und uns von allen Leuten verabschiedet. Wir belegten insgesamt den 8. Platz, Sven & Basti den 11. Platz und Clemens & Paul den 30. Platz (und Felix & Tom den 9. *freu*) Nach der Siegerehrung erwartete uns noch ein ewig langer Schlepp, weil wir gute zwei Stunden an der Schleuse zum Krüpelsee warten mussten, bei dem wir uns halb zu Tode gefroren haben…

Alles in allem war die Freundschaftswettfahrt mal wieder ein geniales Erlebnis und darf bei keiner Regattaplanung fürs nächste Jahr vergessen werden. Wir werden auch die nächsten Jahre wieder 100%ig dabei sein!

Segelclub Krüpelsee e.V.

Mit freundlichen Grüßen, eure Blanka

Cöpenicker Segler‑Verein e.V. Letzte Aktualisierung: 2015-01-11 Impressumwebmaster@csvberlin.de